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Wasserrucksack PAUL – 150 Stück im Katastrophengebiet

Einer der gefährlichsten Taifune seit Jahrzehnten ist am Freitag den 8. November über die Philippinen hereingebrochen. Mit Böen von bis zu 379 Stundenkilometern zählt der wütende Taifun “Haiyan” zu den vier stärksten jemals gemessenen Wirbelstürmen der Welt. Er hinterließ ein Meer der Verwüstung, mehrere tausende Menschen starben und Millionen Menschen sind obdachlos. Viele sind noch immer von der Versorgung mit Lebensmittel und sauberen Trinkwasser abgeschnitten und dringend auf Hilfe angewiesen. Die Rettungsmaßnahmen sind angelaufen und auch die Erfindung der Uni Kassel, der Wasserrucksack PAUL, wird hier seinen Beitrag leisten. Von der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ wurden bereits sechs Wasserrucksäcke PAUL auf die Philippinen gebracht. Zu Beginn der Woche wurden weitere 125 Geräte an der Uni Kassel abgeholt, die heute mit den Hilfsorganisationen die Welthungerhilfe, der Organisation HELP e.V. und den Johanniter auf die verwüsteten Inseln geflogen werden. Weitere PAUL sind bestellt und werden so schnell wie möglich an die Organisationen verteilt, damit diese zügig den Wasserrucksack in das Katastrophengebiet senden können. Einen Großteil der Rucksäcke für die Philippinen hat das Hilfswerk der Deutschen Lions gespendet, der Transport wird von dem Medikamentenhilfswerk „action medeor“ unterstützt.

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